| Reise nach Saint-Lô (24.-29.8.2011) | ||
| von Hajo Stühler | ||
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Der Pétanque Club Aalen (PCA) reiste - auch als Mitglied des Städtepartnerschaftsvereins - zu seinen Pétanque Freunden des Amicale Bouliste Saint Loise (ABSL) nach Saint-Lô in die Normandie. Die Begegnungen zwischen Mitgliedern unserer beiden Vereinen besteht schon seit 11 Jahren. Alle 2 Jahre treffen wir uns wechselseitig entweder in Saint- Lô oder Aalen. Um tiefer in die französische Mentalität und Kultur einzutauchen werden unsere jeweiligen Mitglieder generell in Gastfamilien untergebracht. Man spricht französisch, deutsch, englisch etc. Dieses mal gaben wir dem Zug den Vorrang vor dem Bus. Wir haben es nicht bereut. Los ging es sehr früh morgens von Aalen nach Stuttgart, mit dem TGV von Stuttgart nach Paris, samt einer offiziellen Lautsprecheransage, dass der PCA zu seinen Freunden nach Saint-Lô fährt. Das Umsteigen vom Gare de l’Est zum Gare St. Lazare bewältigten wir mit viel treppauf und treppab in der Pariser Metro. Über Caen ging es weiter nach Saint-Lô. Was Cécile Poisson, die Mitbegründerin unseres Austausches, und der neue Präsident des ABSL Hubert Bouvet samt den Gastfamilien und den Vereinsmitgliedern für uns auf die Beine |
gestellt haben ist mit Worten kaum zu beschreiben. Zunächst der Empfang im Rathaus durch Hélène Dernier d’ Aprigny, Vertreterin der Stadt und des Comité de Jumelage, dann die ausführliche Stadtführung, sportliche Begegnungen mit gemischt deutsch-französischen Mannschaften, Ausflüge nach Barfleur mit seinem charakteristischen Hafen, zum zweitgrößten Leuchtturm Europas von Gatteville, nach Saint Vaast la Hougue und per Fähre zu den Befestigungsanlagen auf der Insel Tatihou. Und auch einer der Höhepunkte: Gastfamilien, die es sich nicht nehmen ließen, ca. 25 Gäste mit einem 5-Gänge-Menü zu verwöhnen. Der sportliche Höhepunkt war unser Wettkampf um den Pokal der Freundschaft, den Coupe de l’ Amitié - auf einem Spielfeld nahe am Meer. Wir mussten neidlos anerkennen, dass unsere französischen Freunde in ihrer nationalen Paradedisziplin trotz heftiger Gegenwehr die besseren Spielerinnen und Spieler in ihren Reihen hatten. Am Ende blieb der Pokal dieses mal mit einer 19:43 Niederlage in Saint-Lô. Es war wieder ein unvergessliches Erlebnis. |
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